Die TOP 3 CPQ-Digitalisierungsstrategien im Vertrieb

  • Torsten Biskup
  • 4 Minuten Lesezeit

CPQ-Lösungen helfen Unternehmen, komplexe Vertriebsprozesse zu vereinfachen und operativ effizienter zu arbeiten. Sie reduzieren Fehler, beschleunigen Abläufe und erhöhen die Qualität von Angeboten. Dennoch bleiben strategische Potenziale, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, oft ungenutzt.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie CPQ-Systeme nicht nur operative Vorteile bieten, sondern auch als strategisches Werkzeug eingesetzt werden können, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern – gerade bei variantenreichen Produktportfolios.

Digitalisierung im Vertrieb

Die meisten Unternehmen setzen CPQ-Lösungen heute größtenteils dazu ein, operative Ziele zu erreichen. Das bestätigt neben dem Blick in die Praxis die GEXSO-Studie der UniTH/Bearing Point zum Thema Produktkonfiguration. Zu den operativen Zielen zählen beispielsweise die Fehlerreduktion in der Auftragsabwicklung, die Erhöhung der Angebotsqualität durch Standardisierung, die Reduktion von Angebotszeit und -kosten sowie die Verkürzung der Auftragsdurchlaufzeiten.

Strategische Vertriebsziele werden demnach weniger verfolgt: Den meisten Unternehmen fehlt es dazu aktuell noch an Strategien. Gerade in Bezug auf Digitalisierung bleiben einige Chancen ungenutzt. Eine Studie der der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group zeigt, dass Unternehmen, die ihren Vertrieb digitalisieren, schneller wachsen und profitabler sind als ihre Wettbewerber.  

Genau an diesem Punkt setzen CPQ-Lösungen an. Sie bieten wertvolle strategische Möglichkeiten in Vertrieb und Produktmanagement. CPQ-Lösungen digitalisieren Prozesse, Daten und Abstimmungen. So lassen sich stetig verändernde Marktanforderungen konsequent begleiten. Gerade Unternehmen mit einem besonders variantenreichen Produktportfolio bieten sich dadurch wesentliche Vorteile.

80%der in der GEXSO-Studie befragten Industrieunternehmen sehen
Produktkonfiguration zunehmend als Erfolgsfaktor für ihr Industriegeschäft


Quelle: Erhebung und Veröffentlichung durch GEXSO-Studie
(Global Excellence in Supply Chain OperationsIpsos)
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Strategische Variantenanalyse des Produktportfolios

Regelmäßige Analysen Ihrer Produktvarianten geben Aufschluss über die Attraktivität Ihres Produktportfolios und das Funktionieren dahinterstehender Prozesse.  Hieraus ergeben sich einige Potenziale, wie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, das Erkennen und Beobachten von Trends und die Optimierung der Customer Journeys. Mit einer strategischen Variantenanalyse lässt sich aus dem eigenen Produktportfolio enorm viel Potenzial schöpfen. Verkaufsstarke und -schwache Varianten lassen sich identifizieren, miteinander vergleichen und anschließend optimieren. Unternehmen leiten hieraus beispielsweise die optimalen marktfördernden Maßnahmen ab.

  • hakenAuf welche KPIs fokussieren Sie in Ihrer Produktportfolioanalye?
  • hakenAnalysieren Sie die Stärken und Schwächen einzelner Varianten?
  • hakenZiehen Sie Rückschlüsse zu landestypischen High- und Low-Runnern?

Guided Selling kombiniert mit intelligenten Empfehlungen

Mit einem digitalen Guided Selling-Konzept werden Vertriebsteams digital durch den Verkaufsprozess geführt – von der Anfrage bis zum Vertragsabschluss. Dabei geht es vor allem um die bedürfnisorientierte Kundenbetreuung. Diese rückt stark in den Fokus. Zusätzlich kann Guided Selling mit produktbezogenen Empfehlungen unterstützen – vor, während und nach dem Verkaufsprozess. Diese Strategie unterstützt den Vertriebsmitarbeiter aktiv in der Betreuung der Kunden und verhilft zu fehlerfreien Angebotsdokumenten. Mehrwert dieser Strategie ist die enorme Zeitersparnis durch Reduktion administrativer Tätigkeiten.

  • hakenWie viel Zeit verbringen Ihre Mitarbeiter mit administrativer Arbeit im Vertrieb?
  • hakenWie oft werden diese von fehlerhaften Angeboten aufgehalten?
  • hakenWie viel Zeit verbringen diese mit aktiver Leadbetreuung?

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Aktive Einbindung des Kunden über Kollaborationsplattform

Ein weiteres Digitalisierungskonzept ist die aktive Einbindung potenzieller Kunden in den Vertriebsprozess - und zwar über eine interaktive Kollaborationsplattform. Diese gibt die gesamte Entwicklung eines Leads inklusive aller Dokumente wieder und ermöglicht vor allem eine interaktive Zusammenarbeit an Dokumenten und Prozessen. Potenzielle Kunden erfahren eine deutlich erhöhte Transparenz. Zusätzlich reduziert sich der administrative Aufwand im Vertrieb merklich. Der Mitarbeiter im Vertrieb hat zu jeder Zeit die optimale Übersicht über aktuelle Benachrichtigungen, anstehende Aufgaben, relevante Leads und wichtige Dokumente.

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