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Georg Fischer: Komplexe Varianten. Klarer Vertriebsprozess. Begeisterte Kunden.

Mit einem Portfolio aus unzähligen Varianten und einem globalen Vertrieb stand Georg Fischer vor einer typischen Herausforderung im Investitionsgütervertrieb: technische Komplexität und Kundennähe unter einen Hut zu bringen. Mit CAS Merlin CPQ ist beides gelungen.

Variantenvielfalt als strategische Wachstumsbremse

Der Geschäftsbereich GF Industry and Infrastructure Flow Solutions steht für ein umfassendes Portfolio an Rohrleitungssystemen, Ventilen sowie Mess- und Regeltechnik – mit einem Umsatz von rund CHF 2,0 Mrd. und rund 40 Fertigungsstätten weltweit. Gerade bei konfigurierbaren Ventilsystemen bedeutete diese Vielfalt eine wachsende organisatorische Belastung: Produkt- und Stammdaten lagen in unterschiedlichen Systemen, Abstimmungen zwischen Innen- und Außendienst erforderten hohen manuellen Aufwand und die Durchlaufzeit von der Kundenanfrage bis zur Bestellung betrug im Schnitt bis zu zehn Tage. Das strategische Ziel, konsequent ganzheitliche Lösungen über den gesamten Produktlebenszyklus anzubieten, statt nur einzelne Produkte zu verkaufen, war so kaum erreichbar.

Eine durchgängige Lösung von der Produktlogik bis ins ERP

Gemeinsam mit der ILC GmbH und ihrer Lösung ⁴PEP entstand auf Basis von CAS Merlin CPQ ein integrierter Sales-Konfigurator für Ventilsysteme. Technisch validierte Varianten werden in ⁴PEP modelliert und automatisch an CAS Merlin CPQ übergeben – inklusive Stücklisten und Merkmalswerten. Der Vertrieb konfiguriert von dort aus vollständig und fehlerfrei, ohne technische Detailtiefe zu benötigen. Die fertige Konfiguration fließt zurück in die SAP-Systemlandschaft von Georg Fischer. Yannic Ohms, Head of Portfolio Management Valves, fasst das Grundprinzip zusammen: „Die technische Logik bleibt dort, wo sie hingehört, und der Vertrieb kann sich auf den Kunden konzentrieren."

Erstmals arbeiten Technik und Vertrieb auf einer gemeinsamen Datenbasis. Doppelte Datenpflege entfällt, und es können ausschließlich technisch machbare Varianten angeboten werden.

Customer Centricity als Leitprinzip – heute und morgen

Das Projekt ist bewusst langfristig angelegt. Geplant sind ein intuitiver Produktfinder für die Website, die Wiederverwendbarkeit einmal erstellter Konfigurationen und eine tiefere Integration in die CRM-Prozesse des Vertriebsinnendienstes – mit dem Ziel, Händler und Endkunden künftig noch stärker aktiv einzubinden. Lange Abstimmungsschleifen und E-Mail-Kommunikation sollen weiter reduziert und die Zeit bis zum fertigen Angebot noch kürzer werden.

Ohms' Empfehlung an andere Entscheider: „Wer CPQ ganzheitlich denkt, Technik und Vertrieb früh zusammenbringt und auf saubere Datenbasis und Integration setzt, schafft die Grundlage, um Komplexität zu beherrschen und Kunden langfristig zu begeistern."

Lesen Sie den vollständigen Anwenderbericht von Georg Fischer Jetzt anklicken

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